16 bis 20 Jahre: Rover, rotes Halstuch

Rovergruppen bieten Raum für Experimente: Immer haben Rover die Chance, sich selber in neuen Situationen auszuprobieren. Es gibt viel Raum für Spaß miteinander, Zeit zum Ideen- und Träumespinnen.

Als Rover zu leben ist ein großes Experiment. Man erlernt dadurch viele Dinge ganz von selbst, die man sich sonst in Jahren mühsam aneignen müsste – sozusagen als Lebensschule. Rover verstehen es zu leben. Sie machen in ihren Treffen z. B. Feste und Unternehmen das, was ihnen Spaß macht. Ob internationales Lager, Weltreise, Großfahrt oder der kleine Singeabend – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Rover lieben die Natur, sie ist der Schauplatz vieler Pfadfinderaktivitäten. Man ist vertraut mit moderner Technik und nutzt ihre Möglichkeiten. Die Faszination liegt allerdings in der Verbindung beider.

Im Alter von 16 bis 20 Jahren kann jede und jeder Rover sein. Egal ob Mann oder Frau, Arbeiterin oder Student, arm oder reich. So entsteht ein kunterbunter Haufen, der durch die Eigenarten und Talente jedes Einzelnen lebt und so manche Hürde locker meistert. Rover sind kritisch und wollen Verantwortung übernehmen. Dies gilt für die Arbeit in der Gruppe, aber auch nach außen hin. Sie engagieren sich in Jugendringen, Schulvertretungen, Vereinen und Initiativen – ohne dabei zu vergessen, das sie Pfadfinder sind! Rover streiten gerne, denn sie haben eine eigene Meinung. Ihre Arbeit ist demokratisch organisiert: Alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und die Aufgaben innerhalb der Gruppe verteilt.